Interaktiv lernen mit der

Stiftung Friedenserziehung

Die Stiftung Friedenserziehung arbeitet an interaktiven Methodiken auf den Gebieten von multikulturellem Zusammenleben, Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Verbindung mit der Gegenwart und dem Thema Gewalt. Die Stiftung ist spezialisiert auf didaktische Konzepte, die in Ausbildungssoftware, Filmen und Video, interaktiven Ausstellungen und innovativen Ausbildungsprojekten aufgegriffen und verarbeitet werden.

Maßarbeit
Die Projekte werden in Auftrag von Dritten oder in Eigeninitiative verwirklicht. Kennzeichen einer Kooperation mit der Stiftung Friedenserziehung ist die enge Beteiligung von Zielgruppen und Auftraggebern am Entwicklungsprozess. Die Projekte können sich unter anderem auf Ausstellungen für Kinder und Jugendliche beziehen. Die Stiftung übernimmt je nach Wunsch alle Bereiche der Projektentwicklung, von Konzeptentwicklung über Themen- und Zielgruppenforschung bis zur kompletten Produktion, Entwurf, Zusammenstellung, fund-raising und Ausbildung von Tourführern. In den vergangenen Jahren wurden Aufträge für Museen, Gemeinden, Ausbildungsstätten und andere Institutionen erfüllt.

Lernen, selbst Frieden zu machen
Ein kleines, spezialisiertes pädagogisches Team entwickelt die Ausbildungsprojekte. Dozenten und Jugendarbeiter aus der Praxis werden in den gesamten Entwicklungsprozess einbezogen. Wo es möglich ist, werden Kinder und Jugendliche in einer Testphase befragt, was der hohen Qualität der Projekte zugute kommt. Die Arbeitsformen sind auf Interaktion und Dialog ausgerichtet und eroeffnen  Kinder und Jugendliche die Möglichkeit eigene Handlungsperspektiven zu entwickeln. Dies bedeutet, dass Kinder und Jugendliche auf ihre eigene Lernweise am Frieden arbeiten können. Seit die Stiftung Friedenserziehung besteht (gegründet in 1993), wurden zahlreiche Lehrmaterialien entwickelt und Projekte verwirklicht, die in vielen Schulen und Einrichtungen nun einen festen Platz einnehmen.

Fort De Bilt
Das Büro der Stiftung Friedenserziehung befindet sich im Fort De Bilt in Utrecht. Das Gelände im Eigentum der Stadt Utrecht ist geprägt von seinem Ausbildungscharakter. Die Stiftung Friedenserziehung beherbergt im Fort ein “Erinnerungszentrum für die Zukunft”, welches sich vor allem an Kinder und Jugendliche richtet. Sie lernen über die Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkriegs. Weiterhin können sie entdecken, wie sie sich selbst für andere Menschen einsetzen können.
2001 erhielt die Stiftung Friedenserziehung für ihre Ausbildungsaktivitäten in Fort de Bilt den Toleranzpreis der Stadt Utrecht.

Peace Education Projects
Im Ausland arbeitet die Stiftung Friedenserziehung unter dem Namen Peace Education Projects.
Sie hat interaktive Ausstellungen zu Vorurteilen und dem Sündenbockphänomen in verschiedenen Ländern realisiert, unter anderem in Russland, Spanien, Italien und Nordirland. Für diese internationalen Projekte empfing die Stiftung Friedenserziehung den Evens Preis in 2000. Dieser Preis ist nach dem Antwerpischen Diamantenhändler Evens benannt, der von seiner eigenen Geschichte als Jude motiviert wurde, Projekte im Bereich von Toleranz und interkultureller Zusammenarbeit zu fördern. 2002 erhielt die Stiftung für ihre Ausbildungssoftware die Comenius Euro Medaille und das Comenius Siegel der Deutschen Gesellschaft für Pädagogik und Information in Berlin.